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Kunst & Interkontextualität
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16. – 17. Oktober 1998
SCHAU-VOGEL-SCHAU. DAS SYMPOSIUM ÜBER INTERKONTEXTUELLE KÜNSTLERISCHE KOMPETENZ
in der Alten Handelsbörse Leipzig. Projekt von Marcel Bühler und Alexander Koch

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Die 90er Jahre waren erneut von der Hoffnung getragen, künstlerisches Handeln könne auf verschiedenen Feldern gesellschaftlicher Wirklichkeit (re)aktiviert werden. Was aber tatsächlich geschieht, wenn dabei das Feld der Kunst etwa mit jenem der Politik, der Ökonomie oder der Wissenschaft in ein Wechselverhältnis tritt, war und ist Gegenstand kontroverser Diskussion.

»Wie faltet sich die Kunst in ein Anderes, und wie faltet sich ein Anderes in die Kunst?« Mit dieser Frage schaltete sich das Projekt »schau-vogel-schau« am Ende der 90er Jahre in die laufende Diskussion und wollte wissen, auf welche Weise sich die Kunst und ihr Kontext in Funktion und Bedeutung modifizieren und ob sich »Kunst und Anderes« nicht auf neuartige Weise ineinander falten: in einem interkontextuellen Prozess, bei dem Künstlerinnen und Künstler mitunter ungewohnte Rollen einnehmen und der für die Handlungs- und Rezeptionsformen im Kunstfeld eine veränderte Perspektive bietet.
»schau-vogel-schau. Das Symposium über interkontextuelle künstlerische Kompetenz« versammelte um diese Frage KünstlerInnen, Kunstvermittler, Natur- und GeisteswissenschaftlerInnen:
Bettina Allamoda, Jean Christophe Ammann, Hans Dieter Huber, Christian Janecke, Dietmar Kamper, knowbotic research, Olaf Nicolai, Horst Prehn, Stephan Schmidt-Wulffen.